Trinitatis

Trinitatis

Suptur Rudolstadt-Saalfeld | 14.06.2017

Geschichte: Als mich mein Kind fragte, waren wir gerade im Urlaub an der See. Es war irritiert, weil das Meer einmal hier und einmal ganz weit weg war. Und dann war noch das Problem mit dem Mond: rund, halb oder gar nicht.

Der Mond zieht das Wasser um die Welt. Klar stand der Mond rund über den Wolken. Zieht er das Wasser halb, wenn er klein wie eine Siechel wird? Und wenn wir ihn nicht sehen, zieht er dann trotzdem?

Mein Kind, mit dem Mond ist es wie mit dem lieben Gott: Du hörst von ihm: vom Vater, von Jesus, von Gott dem Geist. Manchmal kannst du ihn nicht sehen. Manchmal siehst du ihn halb und undeutlich, wie den Mond hinter den Wolken. Manchmal begegnet er dir unverhofft, so wie der Mond plötzlich aus den Wolken aufbricht. Aber immer ist er da und immer macht er das Leben neu.

Und mit Gott ist es auch wie mit dem Mond.

Manchmal denkst du, er ist weg, so wie das Meer jetzt nicht da ist. Aber so wie der Mond das Meer wiederbringt, egal ob du ihn siehst, so ist Gott in seiner Welt.
Trinitatis



HERR, sei unser Arm alle Morgen, ja unser Heil zur Zeit der Trübsal! Dem, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit.
Jesaja 33,2 Epheser 3,20-21

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