Altremda

Die Kirche zu Altremda

In den frühen Morgenstunden des Jahres 1892 wurde die Kirche von Altremda nach einem schrecklichen Nachtgewitter vom letzten Blitzschlag getroffen. Das durch den Blitz hervorgerufene Feuer war schaurig anzusehen und so gewaltig, dass die Kirche in kurzer Zeit bis auf die Grundmauern niedergebrannt war und so einen Trauer erweckenden Anblick gewährte. Außer kleinen, beweglichen Utensilien konnte nichts von dem Inventar gerettet werden.
1778 war die Kirche erbaut und nach einhundert Jahren ihres Bestehens mit mühsam von der Gemeinde selbst aufgebrachten Mitteln restauriert worden. Ihre Lage auf einer kleinen Anhöhe und der vor dem Giebel der Westseite stehende Kastanienbaum, machten sie zu einer Zierte des Dorfes und der Umgebung, so ein Auszug aus der Chronik, die sich im Turm befindet.

Bereits im Jahr 1893 erfolgte der Wiederaufbau der Kirche, vorwiegend ausgeführt von Unternehmen aus der Gegend.

Die Orgel ist ein Werk der Firma Lösche aus Rudolstadt. Unsere Uhr, die heute noch funktioniert, wurde von Hofuhrmacher Kühn aus Gräfenroda geliefert. Auch der Zweite Weltkrieg ging an Altremda nicht spurlos vorüber. Durch Beschuss kam es zu Schäden am Turm und auch am Dach der Kirche. Die eingebauten Bleikristallfenster wurden zerstört.

Zur Jahrhundertwende begannen umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Kirche, die unter anderem vom Hausschwamm heimgesucht worden war. Reparaturen erfolgten an Turm und Dach. Die Kirche erhielt auch einen neuen Stromanschluss.

Nach Beseitigung der Putzschäden wurde gemalert.

Viele Einwohner der kleinen Gemeinde trugen durch ihre aktive Mitarbeit und Spenden dazu bei, dass die Kirche jetzt in aller Schönheit erstrahlen kann.




Der HERR ist dein Ruhm, und er ist dein Gott. Jesus Christus spricht: Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
5. Mose 10,21 Offenbarung 22,13

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