Rundschau

Lebendige musikalische Tradition im Kirchenkreis Rudolstadt-Saalfeld

Singen und musizieren zum Lobe Gottes

Rudolstadt. "Wer singt, betet doppelt!" Diesen Satz von "Kirchenvater" Augustin hat Martin Luther aufgenommen und die Musik zu einer wichtigen Ausdrucksform der Verkündigung des Evangeliums gemacht. Seither ist die musikalische Gestaltung Bestandteil eines jeden Gottesdienstes und des Gemeindelebens. Einen hohen Stellenwert hat die Kirchenmusik im Kirchenkreis Rudolstadt-Saalfeld. Unterstützt werden die sieben hauptamtlichen Kantoren von über 80 Ehrenamtlichen, darunter neben Organisten auch Chor- und Posaunenchorleiter. "Die Kirchenmusik ist ein wichtiges Arbeitsfeld, sowohl in der Ökumene als auch in Mission und Gemeindeaufbau. Sie wird auch in Zukunft eine tragende Rolle in der Ausrichtung des Verkündigungsdienstes spielen", so Superintendent Michael Wegner. Gerade Menschen, denen Kirche sonst fremd ist, entdecken Bibel und Glaube durch das gemeinsame Musizieren. Das "gesungene Evangelium" bringt Christen und Nichtchristen in einzigartiger Weise zusammen.


Rudolstadt

Das ist auch in Rudolstadt so, wo die Kirchenmusik von großer Vielfalt geprägt ist. Der Oratorienchor besteht seit über 60 Jahren, der Posaunenchor steuert auf sein 100-jähriges Jubiläum 2019 zu. Großes Augenmerk wird auf die musikalische Kinder- und Jugendarbeit und Nachwuchsausbildung gelegt. All diese Aufgaben liegen in den Händen von KMD Katja und Kreiskantor Frank Bettenhausen. Das Ehepaar teilt sich seit 2002 die A-Kantoren-Stelle in Rudolstadt, wobei sie für den gesanglichen und er für den instrumentalen Bereich zuständig ist.
Jedes Jahr werden mehrere chorsinfonische Werke und Kantaten zu Gehör gebracht, mit bis zu 150 Mitwirkenden. Die jüngste Aufführung, Mendelssohn-Bartholdys "Elias", sorgte am 13. Mai 2017 in der Stadtkirche St. Andreas für Furore. Derzeit befindet sich Katja Bettenhausen mitten in den Vorbereitungen für das Sommermusical. "Fröbel und Luther - Wegbereiter für die Freiheit" hat sie ihr diesjähriges Werk genannt, welches sie mit der Freien Fröbelschule Rudolstadt-Cumbach und weiteren Religions- und Ethikklassen, Schulchören und Kindergärten einstudiert und am 18. Juni in der Stadtkirche und am 2. September 2017 in Cumbach aufführt. Auf Grund ihres großes Engagements und ihrer langjährige Erfahrung wurde Katja Bettenhausen 2010 zur Propsteikantorin und 2013 zur Kirchenmusikdirektorin ernannt.
Zum Reformationsjubiläum haben sich die Bettenhausens etwas Besonderes einfallen lassen. Gemeinsam mit weiteren Partnern laden sie am 9. September 2017 zur Rudolstädter "KulTourNacht" ein. Das musikalisch-kulturelle Angebot wird sich durch die gesamte Innenstadt erstrecken. Ein interessantes Projekt ist mit Unterstützung des Kirchenkreises in Vorbereitung. "Im Staatsarchiv auf der Heidecksburg lagert ein reicher Fundus an Noten der ehemaligen Hofkapelle Rudolstadt. Viele der Kompositionen sind noch nicht zur Aufführung gekommen. Geplant ist, daraus im kommenden Jahr mehrere Passionskantaten zu Gehör zu bringen", macht Katja Bettenhausen schon mal neugierig.
Frank Bettenhausen fungiert seit 2010 auch als Kreiskantor und Orgelsachverständiger. Als Solist ist er über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt, nicht zuletzt als Organisator der Rudolstädter Orgeltage. Im Mittelpunkt der Reihe steht die Ladegastorgel der Stadtkirche. Von ihrer barocken und romantischen Klangvielfalt zeugen die beiden CDs, die Bettenhausen eingespielt hat. Auf seiner Initiative beruht auch die Gründung des Orgelvereins, der sich für die Förderung der Rudolstädter Kirchenmusik stark macht. Kürzlich wurde eine Benefizkonzertreihe ins Leben gerufen, mit der die laufende Innensanierung der Stadtkirche St. Andreas unterstützt wird.
Als Kreiskantor hat Frank Bettenhausen einen Überblick über das musikalische Leben in allen Gemeinden: "Über 20 Kirchenchöre und 13 Posaunenchöre gibt es im Kirchenkreis. Da es an Zuwachs fehlt, haben sich einige Chöre zusammengeschlossen oder treten zu besonderen Anlässen gemeinsam auf". Eine lange Tradition haben die beiden Kirchenchortreffen für die Bereiche Rudolstadt-Königsee und Saalfeld, die auf den früheren Suptur-Strukturen beruhen. Dieses Jahr finden sie am 24. September in Oberweißbach und am 8. Oktober 2017 in Lehesten statt.

Posaunenchor Rudolstadt  Musical@FrankBettenhausen Katja und Frank Bettenhausen Frank Bettenhausen
       
Posaunenchor Rudolstadt Musical@FrankBettenhausen Katja und Frank Bettenhausen Frank Bettenhausen
       
Oratorienchor   Oratorienchor    
       
Oratorienchor Rudolstadt Oratorienchor Rudolstadt    


Königsee

Als Veit Martin vor einem Jahr die Kantorenstelle für die Kirchspiele Königsee, Allendorf und Oberhain übernahm, traf er auf vier kleine, kaum noch auftrittsfähige Kirchenchöre. Gemeinsam mit den verbliebenen Sängerinnen und Sängern machte er aus der Not eine Tugend und bildete einen gut aufgestellten Regionalchor, der noch Verstärkung sucht. "Natürlich gab es anfangs Vorbehalte und Bedenken. Inzwischen hat sich alles eingespielt und wir können wieder mehrstimmig singen", freut sich der Kantor.
Eine ähnliche Situation gab es bei den Posaunenchören, die ebenfalls ihre musikalischen Kräfte gebündelt haben und sehr gefragt sind. Etwa 80 Auftritte stehen jährlich auf dem Plan. Derzeit plant Veit Martin gemeinsam mit den Kantoren von Bad Blankenburg und Oberweißbach ein Projekt mit Zusammenspiel von 30 bis 40 Bläsern und Orgel. Das Konzert findet am 3. September 2017 in den Kirchen von Bad Blankenburg und Allendorf statt.
Trotz seiner Liebe zur Musik ging der 29-Jährige zunächst andere Wege und absolvierte eine Ausbildung zum Mechatroniker im Opel-Werk Eisenach. Ausschlaggebend für seine berufliche Umorientierung sei ein Sängertreffen gewesen, wo er spontan für den fehlenden Organisten eingesprungen sei. Die Pfarrerin habe ihn daraufhin ermutigt, eine C-Musiker-Ausbildung in Halberstadt zu beginnen, berichtet er. Ein Studium für Kirchenmusik in Greifswald und eine befristete Stelle in Mecklenburg schloss sich an.
Dann erfuhr er, dass in Königsee ein Kantor gesucht wird und bewarb sich: mit Erfolg. Neben Leitung der Chöre widmet sich Veit Martin der Jungbläser-, Organisten- und Klavierausbildung. Großer Resonanz erfreuen sich die Blockflötengruppen. Einen weiteren Teil seiner Arbeit nimmt die musikalische Früherziehung an Schulen und Kindergärten der Region ein, wo er sich natürlich um Nachwuchs für den geplanten Kinderchor umschaut.

Posaunenchor Königsee-Allendorf Martin Veit Martin Veit  
       
Posaunenchor Königsee-Allendorf  Martin Veit Martin Veit  


Saalfeld

In Saalfeld ist die Kirchenmusik untrennbar mit der Stadt verbunden. Die Thüringer Sängerknaben haben diese über die Landesgrenze bekannt gemacht. Ihre Gründung geht, wie der Mädelchor und Oratorienchor, auf das Jahr 1950 zurück und ist der Initiative von Walter Schönheit zu verdanken. Der Kantor legte mit der Gründung der drei Chöre den Grundstein für eine fundierte musikalische Arbeit, getreu dem Motto "Soli Deo Gloria - Allein zur Ehre Gottes" von Johann Sebastian Bach. Noch heute gibt es die von ihm ins Leben gerufenen "Saalfelder Abendmotetten". Über 1.300 Konzerte liefen bisher in dieser Reihe, immer mittwochs im Sommerhalbjahr in der Johanneskirche. 1985 setzte Michael Schönheit das Vermächtnis seines Vaters fort und leitete die Chöre von 1985 bis 1991. Bereits 1986 war er als Gewandhausorganist nach Leipzig berufen worden.
Seit 2013 hält Andreas Marquardt den Taktstock in der Hand. Der gebürtige Mühlhäuser war von 1989 bis 2000 selbst Sängerknabe. Schon als Kind war er von der Sauerorgel der Johanneskirche fasziniert. Diese Eindrücke haben ihn nachhaltig geprägt und zu seinem Berufswunsch beigetragen. Auch von familiärer Seite ist der 36-Jährige musikalisch "vorbelastet". Sein Großvater war Kantor in Bad Blankenburg. Mutter Marion leitet als Kantorkatechetin verschiedene Instrumentalgruppen an der Saalfelder Gertrudiskirche. Vater Klaus-Peter ist als Chorassistent sozusagen die "rechte Hand". Im Terminkalender des Kantors findet sich kaum eine Lücke. Elf Proben stehen wöchentlich an. Für jeden der drei Chöre gibt es neben der Gesamtprobe die Stimmproben in kleinen Gruppen. Bei der Planung und Koordinierung von Konzerten ist Lisa Gräbner eine große Hilfe und so etwas wie die "gute Seele" vom Kantorat. Viel Aufwand erforderte die Organisation der Saalfelder Kirchenmusiktage, die im Mai dieses Jahres stattfanden. Inzwischen laufen die Vorbereitungen für die Chorreise der Sängerknaben, die die Jungen in zwölf Städte führt.
Eine große Herausforderung steht in den kommenden Monaten mit der altersbedingten Neustrukturierung der Sängerknaben und des Mädelchors bevor. Während die Ältesten die Gemeinschaft verlassen, rücken die Jüngeren aus dem Spatzenchor nach. "Konfession ist kein Auswahlkriterium und im Unterschied zu anderen Mädchen- oder Knabenchören gibt es bei uns keine Aufnahmeprüfung", so Andreas Marquard, der übrigens fest davon überzeugt ist, dass jeder singen kann: "Es ist alles eine Frage der Förderung und Übung".

Andreas Marquardt Andreas Marquardt  Andreas Marquardt bei Proben Andreas Marquardt
       
Andreas Marquardt Andreas Marquardt Andreas Marquardt bei Proben Andreas Marquardt
       
Chorjubiläum 65 Jahre Oratorienchor Saalfeld Posaunenchor Saalfeld-Graba Mädelchor
       
Chorjubiläum 65 Jahre Oratorienchor Saalfeld Posaunenchor Saalfeld-Graba Mädelchor
       
Mädelchor Sängerknaben Sängerknaben Sängerknaben
       
Mädelchor Sängerknaben Sängerknaben  Sängerknaben



Bad Blankenburg

"Jeder ist willkommen, der Freude am gemeinsamen Singen zum Lobe Gottes hat", mit diesem Satz wirbt auch der Bad Blankenburger Kantor Christoph Böcking. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Arbeit mit den Chören und die Instrumentenausbildung von Kindern und Jugendlichen. Unter seiner Leitung wurden bereits große kirchenmusikalische Werke aufgeführt, z.B. die "Deutsche Messe" von J. F. Fasch, Bachs Weihnachtsoratoriums und die "Schöpfung" von J. Hayden. Der Kinderchor bedarf einer besonderen Aufmerksamkeit, bildet er doch der Grundstock für den Sängernachwuchs.
Nicolaikantorei, Nicolaisingkreis, Singkreis Thälendorf und Posaunenchor proben einmal wöchentlich und sind regelmäßig zu den Gottesdiensten zu hören. "Die kirchenmusikalische Gestaltung an Sonn- und Feiertagen ist ein wichtiger Auftrag der Verkündigung in den Gemeinden. Eine besondere Bedeutung hat bei uns der Festgottesdienst am Reformationstag, wo langjährige Chorsänger für ihr Ehrenamt gewürdigt werden", erzählt Christoph Böcking. Manche Sänger sind schon über 60 Jahre dabei und haben die Gründung des Kantoreichors miterlebt. Kantor Böcking selbst wurde 2016 für sein 25-jähriges Dienstjubiläum geehrt. Er trat 1991 die Nachfolge von Edgar Marquardt an, der die Kirchenmusik im Ort wesentlich geprägt hat und über 25 Jahre im Amt war.
Bad Blankenburg kann auf eine lange Tradition der Kirchenmusik zurückblicken. In der Kirchenchronik finden sich viele Aufzeichnungen über die Arbeit des im 18. Jahrhundert gegründeten Adjuvantenchores und der Kurrende. 1953 erfolgte die Neugründung der Bad Blankenburger Nicolaikantorei. Zum zehnjährigen Bestehen komponierte der Eisenacher Kirchenmusiker Johannes Petzold die Liedkantate "Wunderbarer König". Die Uraufführung in Anwesenheit des Komponisten war für die Mitwirkenden ein großes Erlebnis. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Kantorei wurde das Werk 2013 in der Nicolaikirche wieder aufgeführt.

60 jähriges Chorjubiläum Kantorei Bad Blankenburg Frühlingskonzert 2009 der Kantorei und des Posaunenchors Burggottesdienst Pfingstmontag 2003 Posaunenchor Bad Blankenburg 2000
       
60 jähriges Chorjubiläum Kantorei Bad Blankenburg Frühlingskonzert 2009 der Kantorei und des Posaunenchors Burggottesdienst Pfingstmontag 2003 Posaunenchor Bad Blankenburg 2000
       
Michaelistag Konzert mit dem Posaunenchor 2001 Weihnachtskonzert 2008 Kantorei Bad Blankenburg und Kantatenchor Schleiz Weihnachtsmusical Kinderchor Bad Blankenburg 2002 Kinderchor Bad Blankenburg, Rudolstadt und Königsee 2007
       
Michaelistag Konzert mit dem Posaunenchor 2001 Weihnachtskonzert 2008 Kantorei Bad Blankenburg und Kantatenchor Schleiz Weihnachtsmusical Kinderchor Bad Blankenburg 2002 Kinderchor Bad Blankenburg, Rudolstadt und Königsee 2007
       
Kinderchor Chorfreizeit 2000 Kinderchor Chorfreizeit 2000 Kinderchor Fasching 2000  
       
Kinderchor Chorfreizeit 2000 Kinderchor Chorfreizeit 2000 Kinderchor Fasching 2000  


Oberweißbach
In den Chören laufen bereits die Vorbereitungen für die beiden Kirchenchortreffen. Diesjähriger astgeber für die Region Rudolstadt-Königsee ist die Kirchengemeinde Oberweißbach. Damit am 24. September 2017 alles klappt, hat Kantor Thomas Brandt alle Hände voll zu tun. Unterstützung erhält er von Kreiskantor Frank Bettenhausen, unter anderem bei der Erstellung des Festprogramms. "Früher kamen bis zu 200 Sängerinnen und Sänger. Inzwischen sind es etwa 100. Es wäre wünschenswert, mit der Saalfelder Region ein gemeinsames Chortreffen durchzuführen", berichtet Thomas Brandt, der seit 2001 als Kantor in Oberweißbach tätig ist und dort bisher zwei Kirchenchortreffen organisiert hat.
Damit sich die Sänger rechtzeitig mit dem Repertoire vertraut machen können, erhalten sie bereits zum Jahresanfang die von den hauptamtlichen Kantoren ausgewählten Chorstücke. Neben dem gemeinsamen Auftritt bekommt jeder Chor Gelegenheit, sich einzeln vor Publikum zu präsentieren. Vor dem großen Festgottesdienst in der Hoffnungskirche steht vor Ort noch eine Generalprobe auf dem Plan. Wegen ihrer Größe wird die Kirche im Volksmund "Dom von Südthüringen" genannt und bietet mit Zusatzbestuhlung Platz für ca. 800 Besucher.
Oberweißbach selbst hat einen gemischten Kirchenchor mit 20 Stimmen. Die kirchenmusikalische Arbeit umfasst außerdem die Betreuung des gemischten Kirchenchores Unterweißbach-Sitzendorf und des Posaunenchores Meuselbach. Im Rahmen der Nachwuchsförderung bietet Thomas Brandt Unterricht für Klavier, Orgel, Trompete, Posaune, Blockflöte und Gesang an. Außer Gottesdiensten und Konzerten mit den eigenen Chören finden in der Oberweißbacher Hoffnungskirche Gastspiele auswärtiger Interpreten und Ensembles statt. So wird zum Gemeindesommerfest am 18. Juni 2017 der Gospelchor "Voices of life" aus Saalfeld erwartet.

 Chor Oberweißbach      
       
Chor Oberweißbach      


Man könnte jetzt noch zahlreiche weitere Beispiele aus Land- und Stadtkirchen vorstellen. "Die Kirchenmusik unseres Kirchenkreises präsentiert sich in großer Vielfalt, bewahrt Traditionen und ist auch für neue Musikstile offen. Eine überaus interessante Orgellandschaft bietet für haupt- und nebenamtliche Organisten Möglickeiten der adäquaten Darstellung von Musik des 18. und 19. Jahrhunderts", fasst Kreiskantor Bettenhausen noch einmal zusammen.
Musik ist natürlich auch immer eine Frage der Finanzen. Die Kirchengemeinden stellen über den Kirchenkreis Rudolstadt-Saalfeld in diesem Jahr erhebliche finanzielle Mittel, gerade auch zur Förderung der ehrenamtlichen Kirchenmusik, zur Verfügung. "Es ist ein gemeinsames Anliegen, dies in den zukünftigen Haushaltsplanungen nachhaltig zu gestalten", so Superintendent Michael Wegner mit Blick in die Zukunft.

Ilka Jost

Weitere Informationen:

www.kirchenkreis-rudolstadt-saalfeld.de/arbeitsbereiche/kirchenmusik
www.ladegastorgel-rudolstadt.de
www.kirchenmusik-saalfeld.de
www.nicolaikirche-bb.de
www.hoffnungskirche-oberweissbach.de


Befiehl dem HERRN deine Werke, so wird dein Vorhaben gelingen. Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
Sprüche 16,3 Philipper 2,13

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