03.01.2026
Gedanken zur Woche - Jahreslosung 2026
„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ Offenbarung 21,5
Die Dinge, die hinter uns liegen, können wir nicht mehr ändern. Entscheidungen, die getroffen sind, Worte, die gefallen sind und vieles mehr können wir meist nicht mehr rückgängig machen. Auch Abschiede prägen unser Leben. Aber alles das, was in der Zukunft vor uns liegt, können wir gestalten. Wir haben es meist in der Hand, wie wir uns entscheiden und wie wir leben wollen. Natürlich sind oft Grenzen gesetzt. Aber selbst ein Mensch der krank ist, hat oft einen Entscheidungsspielraum. Wenn es heißt: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.“, dann soll deutlich werden, dass Veränderung und Erneuerung möglich sind. Das Buch der Offenbarung hat nun eine Welt im Blick, die von Zerstörung, Angst, Krieg und Not und Krankheit geprägt ist, auch von Verfolgung und Untergang. Wer kennt nicht das Bild der Apokalyptischen Reiter oder das Buch mit 7 Siegeln bei deren Öffnen eine Katastrophe nach der anderen kommt? Manche denken an die Weltpolitik, für andere ist durch Trauer eine ganz eigene Welt zusammengebrochen. Wie weiterleben? Viele Fragen und Ungewissheiten auch am Anfang des neuen Jahres. Wo suche ich Halt? Gott ist ein Gott des Lebens und der Liebe und der Hoffnung und der Zuversicht. Wo Menschen am Alten hängen sagt Gott: „Siehe, ich mache alles neu!“
Ich wünsche allen ein gesegnetes Neues Jahr 2026!
Christian Sparsbrod