18.12.2025
Gedanken zur Woche - Ein Licht in der dunklen Welt

In Erfurt wurde am letzten Sonntag vor dem Rathaus die erste Kerze am Chanukka-Leuchter entzündet, dem jüdischen Lichterfest. Am gleichen Tag wurden in Sydney 16 Jüdinnen und Juden erschossen und viele verletzt. Ahmed al-Ahmed, ein muslimischer Familienvater, hat einen der Angreifer gestoppt. Im Landtag spricht ein Abgeordneter, der auch Landratskandidat ist, und er weiß nicht, was „Stolpersteine“ sind. Und das, obwohl sie seit Jahrzehnten verlegt werden vor allem (aber nicht nur) für jüdische Einwohner in Deutschland und in anderen Ländern., die von den Nazis verfolgt und umgebracht wurden. Die Deutsche Post hat dazu eine Briefmarke herausgegeben in Erinnerung an Verfolgung und Widerstand. Das Chanukkafest und das Weihnachtsfest sind zwei Feste, die nicht vermischt werden sollen. Was sie aber verbindet, ist die Hoffnung, dass der Glaube an Gott ein Licht ist in der dunklen Welt und eine Lebenskraft. Wenn der Engel Gabriel, die Lichtgestalt Gottes, der Maria die Geburt Jesu verkündet, dann sagt er ihr, aber auch uns zuallererst: Fürchte Dich nicht!