27.12.2025
Gedanken zur Jahreswende - Neu durchstarten mit Gott

Was nehmen wir mit von Weihnachten? Sind es nur ein paar gemütliche Tage gewesen, die mit dem Erlöschen der letzten Kerzen zu Ende sind? Oder strahlt das Licht, das von dem Kind in der Krippe ausgeht, weiter in das neue Jahr hinein? Klingen die Worte der Weihnachtsbotschaft nach: Fürchtet euch nicht! Christ der Retter ist da? Jetzt gilt es, die Botschaft in den Alltag mitzunehmen.

Treue und Vertrauen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Bibel. Sie beschreiben Gottes Verhältnis zu uns Menschen. Sie bedeuten Beständigkeit und Sicherheit. Auf Gott ist Verlass. Diese Gewissheit braucht die verunsicherte Welt zuallermeist. Mit diesem Glauben haben unsere Vorfahren gelebt. Aus dem Vertrauen auf Gottes Macht und Beistand haben sie gehandelt. Sie waren zufrieden mit dem, was sie erarbeitet haben, und sie waren dankbar. Die heute so häufig beklagten Defizite waren ihnen fremd. Ihr Vertrauen gründete auf einem festen Fundament. Sie wussten, dass das Leben nicht nur Sonnentage bereithält. Sie konnten erfahren, wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich ein Fenster, eine neue Chance.

Heute blenden viele Menschen Gott aus ihrem Leben aus. Sie vergessen ihn. Anderes ist ihnen wichtiger, und sie schieben Schuld und Versagen von sich weg. Durch die Nachrichtenplattformen des Internets tritt mit erschreckender Deutlichkeit zutage, wie sehr die ganze Welt von Scheitern und Versagen geprägt ist. „Doch Gott ist treu, der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.“ (2. Thessalonicher 3,3)

Der Mensch, der aus der göttlichen Kraft lebt, weiß, dass er mit nichts allein fertigwerden muss. Er kann tatkräftig und vertrauensvoll über Mauern springen, wie es das Psalmwort sagt.

An den Grenzen des Lebens, an den Übergängen in neue Zeiten können wir mit Gott an unserer Seite unter seinem Segen feste Schritte in das Unbekannte wagen. Auf geht’s!